Der Ansatz

COMPEP

 

Ansatz

Unser Ansatz zur personalwirtschaftlichen Optimierung verwendet eine von uns entwickelte methodische Vorgehensweise, die den scheinbaren Zielkonflikt zwischen den Forderungen der Politik und der Personalökonomie sowie den Wünschen der Mitarbeiter an die Schichtdienstorganisation aufzulösen und in Einklang zu bringen vermag. Die von uns empfohlene Problemlösung ermöglicht eine weitgehende Einbindung der Betroffenen bei der Optimierung der Dienstplanorganisation mit dem Ziel, neben der Erfüllung der "politisch-ökonomischen" Vorgaben den Mitarbeitern auch die Chance zu eröffnen, die Verteilung von Freizeit und Arbeitszeit ihren Wünschen entsprechend systemverträglich zu organisieren und damit die persönlichen Belastungen zu reduzieren.

Die Umsetzung einer personalwirtschaftlichen Optimierung in der Dienstplangestaltung sollte dabei sowohl die Ziele im Interesse der Dienststelle wie auch die Ziele im Interesse der Mitarbeiter möglichst gleichrangig berücksichtigen:

Die Ziele der Dienststelle sind neben der optimalen Nutzung der personellen Ressourcen insbesondere - bei öffentlichen Hilfeleistungssystemen - die Sicherstellung der politisch vorgegebenen Schutzziele, d. h. die Einhaltung des Sicherstellungsauftrages rund um die Uhr. Dies gilt gleichermaßen für alle Formen von Dienstleistungssystemen im Schichtdienstbetrieb. Die Anpassung der Funktionsstärke an Stark- und Schwachlastzeiten muß als Instrument der Flexibilität und Dezentralisierung im Bedarfsfall möglich sein. Dies bedeutet auch das Zulassen örtlicher Gegebenheiten sowie die Einflußnahme der Mitarbeiter auf die Verteilung von Arbeitszeit und Freizeit zur Steigerung der Motivation, der Identifikation mit dem eigenen Arbeitsplatz und mit dem Produkt Sicherheit sowie zur Vermeidung der oftmals dienstplantechnisch bedingten persönlichen Belastungen durch arbeitsmedizinisch ungünstige Schichtfolgen.

Die Ziele im Interesse der Mitarbeiter sind bei der Optimierung der Dienstplangestaltung im Schichtdienst ebenfalls angemessen zu berücksichtigen. Die Akzeptanz eines Schichtplanmodells hängt stark von den persönlichen Erfahrungen der Mitarbeiter und deren Gewöhnung ab. Häufig wird das seither praktizierte Modell, trotz objektiver Nachteile auch für den Einzelnen, subjektiv als das beste Modell bewertet. Grundsätzlich haben die Erfahrungen gezeigt, daß bei solchen Betriebseinheiten, die ihre Dienstplangestaltung ohne ausreichende Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitarbeiter umzusetzen versuchten, Probleme bei erhöhten Krankenständen, Konflikte mit Personalräten und eine erhebliche Unruhe unter den Mitarbeitern die Folge waren. Die von uns vorgeschlagene Methode kompensiert dieses Konfliktpotential und unterstützt den Konsensfindungsprozeß mit dem Ziel einer Optimierung der Dienstplangestaltung im Schichtdienst zur Zufriedenheit möglichst vieler Beteiligten um damit die persönlichen Belastungen zu reduzieren.

Besonders hinweisen möchte ich auf die COMPEP-Fähigkeit der Simulation und Alternativ-Erzeugung unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle mit diversen Optimierungsstrategien. Hiermit lassen sich die Auswirkungen unterschiedlicher Turnusmuster auf Einhaltung der Ruhezeiten, gleichmäßige Verteilung der Schichtfolgen auf die Wochentage, gleichmäßige Verteilung der Arbeitsleistung bei unterschiedlichen Schichtbelastungen bis hin zur Integration auch kurzer Schichten in einen rollierenden Schichtplan vorab überprüfen. Die Ergebnisse können im Bereich der Turnusmusterplanung auch manuell den lokalen Wünschen angepasst werden, so dass auch bewährte Arbeitszeitmodelle der Entwicklung des Grund- und Soll-Dienstplanes vom Anwender zugrunde gelegt werden können.
Über die Fähigkeit, unterschiedliche Arbeitszeitmodelle am Computer zu entwickeln und deren Auswirkungen vorab zu untersuchen, verfügt nur COMPEP.

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